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10. Mai 2009, 17:58 Uhr, Epiphanius

Mental-gymnastische Reisen

Perkussion-dominante Musik auf den Ohren; klare Aufmerksamkeitsräume; aktiv, wach, produktiv; auditive Hemisphärentrennung; Repetitions-Gähnen; gefühlsarm; Augen auf und durch! Musik als Gegenwartsverdichtung; Billy Cobham Spectrum ...

Lesen als Gegenwartsverdichtung; ... ausgehend von der Pakistan-Offensive zu Ehren Obamas ... über den Zahnpasta-Krebs, den unrechtmäßigen Hausdurchsuchungen bei Forenwärtern, Googles Browser-Löchern, dem Rütteln am kostenfreien Online-News-Garten ... den Verfeinerungen in der Pflanzen-Gentechnik und ihrer Evokation von Thrillerplott-Assoziationen: hier meine literarische Assimilation des 'Zinkfinger-Nukleasen-Terrors mit modivizierten Schnupfenviren!' ...

Mikrosofts mangelnde ODF-Compliance ... Israelisches Zukunfts-Fiktionarium um Wasser ...

Gedanke: Destillat hiervon mit Links auf den Blog, Überschrift: Mental-gymnastische Reisen oder so ...

dann wieder ... von der Schwarzen- zur Weißen Liste, der Netzfilter-Verschwörung, ... dem Differenzieren der Bedenkenträger, der Netz-Land-Politisierung ... Reglement wie anzutreffen in der materiellen Welt im Umgang mit Medien? Websteige zu Porno und Gewalt mit Pflicht zur Altersverifizierung? Die juristisch-politische Durchdringung des medialen Wildwest- und Freiheits-Eilands 'Globale Information', 'Globale Kultur', 'Globaler Handel', 'Globale Meinungs- und Geisteshaltungsvielfalt'; dem ethisch-moralischen Sensorium ein Kleid, dem ohne Sensorium die Zwangsjacke plus Unmündigkeit; das Netz als Spiegel des Symbol-Geistes; kein Zutritt, kein Einlass, weil ja zu klein, zu verlogen, zu deviant, zu gefährlich, zu amoralisch, zu brutal ... zu häßlich oder zu wahr? .

Wann ist schon mal 'besinnlich Lesen' ... das sich nicht selber in der Überflutung abwürgt, verkrampft in den Automatismen der immer mehr wollenden gefühllosen Logik ... vergiss nicht das Eintauchen in die Weite des Meeres ...

ans Herz gelegt, die Globalen Sozialstandards und der Emmissionshandeln in einem Paket! Die Zeitreise nun ... Epiphanius

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09. Mai 2009, 02:16 Uhr, Epiphanius

Fluidum der Träume

Elegant Piano auf den Lauschern;
Fluidum der Träume;
gespielte andere Welt;
ein Streicheln,
dies Lieben der sperrigen Geister.
Halt an, las los, sieh!
Das Grün, die Wasser, die Höhen!
Sei und werde …
Streif ab,
das besinnungslose Klein des Handelns.
Ätherische Passionen hüllen dich in Mäntel des Heils.
Horizonte auf - für das Weite des Landes
feinstofflich der Atem.
Aziza Mustafa Zadeh und ... Franz Xaver Kroetz auch.

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07. Mai 2009, 02:21 Uhr, Epiphanius

Ein Kalinichta an Andreas in Chania

13 Grad Frühlingsgrüße aus - 30 km bis zur Nordsee. Nach langem Penneboos mit reichlich Regen, schenkte sich der Himmel wieder kristallblau nackt. Sitze mit langer Unterhose drunter, Strickjacke und Schal am Schwarz der Balkontür. Ruhe im Haus, noch etwas Autobraus bei 4-Spur-Durchgangstrasse. Nachtaktiver Tagschläfer. Abendlicher Gang längs des Kanals. 1 ½ Stunden-Runde. Alles frisch vergrünt, alles frisch beblühtes Bunt, alles frisch bemoin't. Nun das Erleben in der kulturellen Phase ... Welttextgymnastik, ... das Narrativum der Welt-Abzugsbilder, der Welt-Psyche-Abstraktionen - das Grasen der Kuh im Geist des Kollektivs ... ihn düngend hin und wieder ... mit nem Fladen-Schiss. Zitate ... Jochen: Die Probleme der Menschheit werden klimatisch gelöst. Harry: Mittwoch ist im Rheinland immer der Rockhebetag. Dieter: Wenn ich arbeite, dann will ich davon auch gut leben.

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19. März 2009, 11:52 Uhr, Epiphanius

Europa umsonst ... der Aussteiger

Europa umsonst, der Jakobsweg umsonst, durch die Welt umsonst … es gibt eine Literaturgattung der Umsonst-Ratgeber. Ich habe sie immer als zweifelhaft empfunden … als Anleitungen zum Verlust der Unschuld … als Anleitung zum Missbrauch der Hilfsbereitschaft der Menschen … vieles ist die Sozialakrobatik der geistigen Beschränktheit.

Der Mensch, in dessen Innern sich der Gedanke an einen Ausstieg regt, sollte sich klar werden, was das bedeutet … klar werden um die Bedeutung, jenseits der Ungewissheiten und Ängste, die solche Schritte bedrohen.

Es gibt zwei Sichtweisen. Im Davor - stehen Empfindungen von Schuld und Zweifel, die Gedanken um ein Davonlaufen in die Verantwortungslosigkeit – im Danach erkennst Du das andere Bild.

Die alten Philosophen, die alten Mystiker, die großen Stifter wie Buddha, Jesus und unzählige andere … profiliert zu Pilgern, Asketen, Sannyasins, Bettelmönchen oder die Bewußten ohne Form … sahen und vermittelten die Notwendigkeit des Loslassens, erkannten sie als einen Reifungsschritt 'Weltüberwindung' auf dem Weg zur Erkenntnis des Geistes. Die Gabenschale gehörte als selbstverständliches Attribut dazu.

Dieser seelische Archetyp ist weiterhin lebendig und ruft. Er trägt auch heute, immer und überall … ist hoch geachtet, oft als Lichtbringer, Befreier, Erlöser, Heiler charakterisiert … ist oft gefürchtet und geflüchtet und verabscheut vom Dunkelmensch der Welt. Sein Träger lebt machtlos, in einer Art von Demut, die weiß, er kann nichts dafür, dies alles sind die Gnaden jenes Geistes und er wundert sich wie weit ... wohin er trägt. Epi

Foto: Japanese buddhist monk

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08. März 2009, 18:36 Uhr, Epiphanius

Spannungsboegen

Sonntag, den 8. März 2009 ~ 12 Uhr … Wachschreiben … nach einer langen Nacht mit Spionage-Thrillern … ein zwielichtiges CIA-Agenten-Treiben in Afghanistan wird heldisch vermenschlicht … und ein von britischen Grauens-Männern durch Psycho-Manipulation zum Staatsdienst-Killer umgepolter pathologischer Mörder, der … nun ganz sympathisch ... nicht 'funktioniert' und seiner Gehirnwäsche auf die Spur kommt … Fernsehepen ohne Bezug zum eigenen Anti-Helden-Dasein.

Als Gelegenheits-Schreiber stellt sich mir einmal mehr die Frage, wie das eigene Erleben in Schrift und Bild verfasst sein könnte … in einer Weise, die mich am Denken hält und einen Leser bei der Stange.

Szenen des Welterlebens zu dramatisieren, als Stationen eines Spannungsbogens … darin die Schwächen, Fehler und Versagen in ihrer Relevanz belichtet werden …

… das Leiden daran als ein ja ganz normales Welterleben … darin die Alltags-Kampf-Stationen der Befreiung …

… darin sein Leiden schließlich … von individuell begriffen ... als kollektives Schicksal aufzudecken …

…. einem kollektiven Schicksal, vergleichbar mit … wie wäre es … dem Volke Israel … unter der Knechtschaft des Pharaonen …

… heute, den Pharaonen des Kapitals … in der Phase der großen Plagen ... dass sie begreifen ... sein Volk ist Ihm zu lassen nun …

… ein Moses ist da draußen irgendwo … die Pfosten nun blutrot markiert … und … was folgt? ...

… der 40 Jahre Manna-Wüste? … Ja doch, das waren große Dramaturgen … und so erahne ich … ein Stück des eigenen Spannungsbogen. Feedback bitte über wanderix.blog.de


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06. März 2009, 14:38 Uhr, Epiphanius

Ein kleines Sonderleben hierin anzu...

... schmiegen

Freitag, den 6. März 2009 ~ 12 Uhr … wieder mit den Künstlerbildern beschäftigt gewesen … der mehr oder weniger faszinierte Blick hängt nach, überträgt sich noch eine Weile auf das Raumerleben ... inspiriert die Idee, das Schreiben wie ein Malen zu betreiben … dass der Maler oder Schreiber die Welt anhält … der Portraittierte wie der Maler in der Pose seiner Meditation …

… Regen tränkt die Welt in Nässe-Farben … Bildschirm, Kaffeebecher Teelicht, Lampe … die Fensterfront halb durchlässig verhangen … befriedet von der Sinnlichkeit der Nacht … Nachbars Stimmen grummeln … der Teebeutel will aus der Kanne … Verkehrsströme rauschen da draußen … zischeln herein durch Fensters Spalt … Bestecke auf Teller klappern … des Netbooks Eigenleben … Dateibackup läuft …

… aufrecht am Küchentisch schreibend … mal die Augen schließend, den Lippen einen Spalt … Om Mani Padme Hum … Augen fühlen, Mittagsglocken hören, den Atem gewahrend, die Hand, wie sie schreibt … ohne zu wissen … ein Weltbild malen, in den Schriften der Sprache …

… Sprache massiert vom Bildwerk vieler Tagesschreiber, Tages-Weltgeschehen-Schreiber … inspizierend, diagnostizierend, konstatierend, Aufmerksamkeit kreierend … für die tausend alten Neuigkeiten des Globus … die Reflektoren ihres Tuns, ihres Weh´s und Glück´s und Fortschritts, ihres Erfindens und Erforschens und Beherrschens … selbstvergessen und bewusst … Standort drinnen oder draußen, hoch und nieder, frivol und kühl, ernst und lapidar, strömungskonform und verwirbelt, harmonisch und kontrastiert …

… das Licht der Worte und der Zeichen … eine Art der Transzendenz des Lebens … darin man sich verliert ist Dummheit … lass es fließen, das Bezeichnen des Worts …

… unseren Schatz für egoistisch Klagen, Fordern, Wollen zu verwenden ? Zu banal! Allenfalls das eigne kleine Sonderleben hierin ... hierin anzuschmiegen, das selbst Versteckte darin zu befreien, die eigenen Verschulden offenbaren, die eigenen Motive zu verzeihen … Regentropfen wie auf Blattwerk … Blattwerk, das zu sehen, das baldige Erfreuen ...

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01. März 2009, 10:25 Uhr, Epiphanius

Künstlerbilder Hintergründen!

Moin! … Über mein Hangen am geschriebenen Wort erwachte neuerdings ein Interesse am Bilderwerk der Zeiten. Der Funke entzündete sich ganz unerwartet, wie das Fortbestehen seines Glühen auch … an der Ödnis des immer gleichen Desktop und dem Probieren neuer Hintergründe … Hintergründe … Hintergründe? … Gegen Ende des Beitrags folgt eine Anleitung zur Erstellung von Desktop-Hintergründen. .... Künstlerbilder Hintergründen!

Menschheitsgeschichte … fokussiert von Künstlern in Symbolen ... den Brennpunkten des Gemeinguts grosse, tiefe, hohe, weite Seele … die dazu heute spricht: … „Ja doch, MangasMicky Maus und Fix und Foxy? … So etwas gibt es schon seit grauer Vorzeit!


So tröpfelt mir das Bedürfnis über Tage und Wochen immer wieder neu zu Bewußtsein: ... Iconen, Thangkas, Da Vinci, Claude Monet, Gauguin, Chagall, Christliche Kunst, Pieter Bruegel d. Ä., Wassily Kandinsky, Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Carl Spitzweg, Edgar Degas, Gustave Courbet, Francisco de Goya, Kunst des Mittelalters, Afrikanische Kunst, Wilhelm Leibl, Caspar David Friedrich, Keltische Kunst, Altägyptische Kunst, Japanische Kunst, Peter Paul Rubens, Buddhistische Kunst, Sandro Botticelli, Albrecht Dürer … und was noch alles auf Entdeckung wartet ...

Sich der Wirkung dieser Bilder auszusetzten … ist mehr, als etwas zu erahnen, von der Verfaßtheit des gemeinschaftlichen Lebens seiner Zeit … mehr, als etwas zu spüren, von der Dichte und Gegenwart des Bewusstseins seiner Zeit, ist mehr, als etwas zu erkennen von der Intelligenz, den Träumen und dem Schicksal, der Bedingtheit, der Mühsal und des Glücks seiner Zeit …

Es ist die neue Zeit, die es uns ermöglicht, unsere Gegenwart und unser Sein zu den Bildern und Texten der Visionäre, Genies und einfachen Menschen der Vergangenheit und Gegenwart global wie lokal in Beziehung zu setzten … daran zu lernen und zu reifen und zu wachsen ... daran uns zu relativieren auch … auch daran auszuscheren, aus der globalen Spannungs-Inzuchthölle … aus all den atemlosen Brot- und Medien-Fessel-Spielen unserer Zeit.

C.G.Jung, Symbole der Wandlung, Walter Bd.5, … bemerkte ich hier gerade … ist gegenwärtig eines der mich intensiv beschäftigenden Bücher … darin finde ich auf Seite 328 …

„Analyse und Reduktion führen zu kausaler Wahrheit, dies allein erleichtert uns das Leben nicht, sondern bringt nur Resignation und Hoffnungslosigkeit mit sich. Andererseits führt die Anerkennung eines inneren Werts eines Symbols zu konstruktiver Wahrheit und ist für das Leben hilfreich; es gibt Hoffnung und erweitert die Möglichkeiten künftiger Entwicklung.“

… „Die funktionelle Bedeutung des Symbols geht klar aus der Geschichte der menschlichen Zivilisation hervor. Jahrtausendelang hat sich das Symbol als höchst wirksam für die moralische Erziehung der Menschheit erwiesen. Konkrete Werte können nicht den Platz eines Symbols einnehmen; nur neue und wirkungsvolle Symbole könne alte und abgenutzte, die durch fortschreitende intellektuelle Zergliederung und zunehmendes Verständnis ihre Wirksamkeit eingebüßt haben, ersetzen. Die weiter Entwicklung eines Individuums kann nur mit Hilfe von Symbolen vor sich gehen, die den Einzelnen weit übersteigen und deren Sinngehalte verstandesmäßig noch nicht völlig zu erfassen sind. Das persönliche Unbewußte produziert solche Symbole, die für die geistige Entwicklung des Individuums von größtmöglichem Wert sind.“

Kleine Anleitung zur Erstellung eigener Desktop-Hintergründe

Es geht natürlich auch ganz einfach, ein Rechtsklick mit der Maus auf ein Bild und dann im Kontextmenü 'Als Desktophintergrund verwenden' auswählen ... jedoch, wir wollen es Bildschirmfüllend. Dazu wird die Auflösung benötigt … Rechtsklick in einen leeren Bereich … im Fenster 'Eigenschaften der Anzeige' den Reiter 'Einstellungen' anwählen … links unten steht die Bildschirmauflösung. Meine beträgt z.B. 1024x600 Pixel … es ist das kleine Display eines Netbooks. In einem Ordner befindet sich bereits deine Sammlung von ausgewählten Kunstwerken? Sie sind jeweils größer 300KByte? Ok! Ich erkläre das weitere Vorgehen, die Skalierung und das Beschneiden der Bilder, mit dem freien Grafikprogramm Gimp. Also los, Gimp starten! Bild laden! Menuepunkt Bild – Auswahl 'Skalieren' aufrufen! Hier nur deine Bildschirmbreite eintragen und auf 'Skalieren'! Klicken. Menueleistenpunkt 'Ebene' - Auswahl 'Neue Ebene'! Hier nun nur deine Bildschirmhöhe eintragen und auf 'OK' drücken. Im Bild liegt nun ein gestricheltes Rechteck. Im Fenster 'Werkzeugkasten' die 'rechteckige Auswahl' per Mausklick aktivieren, noch einmal in das gestrichelte Rechteck im Bild klicken! Jetzt mit der 'Pfeil nach unten' Taste das Rechteck zum gewünschten Bildausschnitt verschieben. Menueleistenpunkt 'Bild', Auswahl 'Automatisch zuschneiden' – fertig! In einem anderen Ordner abspeichern. Das Ergebnis wie eingangs erwähnt überprüfen oder die Diashow des Ordners aktivieren. Mögliche Probleme: wird die neue Ebene nicht verschoben und gleich das 'Automatische Zuschneiden' aktiviert, macht Gimp nichts. Falls das Bild schmaler als die Bildschirmhöhe ist, die Skalierung in der Höhe vornehmen. Falls das Ergebnis in einer Dimension kleiner als die entsprechende Desktopdimension ausfällt, nochmal nachskalieren. In der neuen Ebene müssen dann beide Parameter auf Desktopmaße gesetzt werden. Man kann auch das Auswahlrechteck per Hand aufziehen, es ist aber sehr fizzelig so das genaue Maß zu treffen. Wenn ein Bild beim Beschneiden kein brauchbares Ergebnis liefert, dann nur auf Bildschirmhöhe oder -Breite skalieren.

Für ein bequemes intervallgesteuertes Wechselspiel der Desktophintergründe sei hier noch  John´s Background Switcher empfohlen.


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